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Meine erste Rede – Montagsdemo am 21.04.2014 in Saarbrücken

 

Hallo liebe Bürger, liebe Freunde! Hallo an die lieben Beamten vom Verfassungsschutz!

Schön, dass sich heute so viele Menschen hier versammelt haben. Mein Name ist Matze. Ich gehöre keiner Partei oder Organisation an. Ich bin politisch interessiert und betreibe seit einigen Wochen, im Internet meinen eigenen Blog. Ich bin als freier Mensch hierher gekommen und möchte ein paar erklärende Worte an die richten, die vielleicht nicht wissen, was wir hier tun oder warum wir hier stehen und an die anderen, die vielleicht zum ersten Mal den Weg hierher gefunden haben.

Wir stehen heute hier, weil wir uns Frieden mit Russland – Frieden auf der Welt wünschen. Seit ich denken kann, leben wir hier in Deutschland, im Frieden. Die aktuellen Ereignisse, in der Ukraine, beunruhigen uns – sie machen uns Angst! Wir wollen diesen Krieg nicht, den die NATO, allen voran die USA, hier nach Europa zu schleppen versucht. Sie zündeln in unserem Wald mit dem Feuer und seit der Kubakrise, war die Gefahr eines Weltkrieges, niemals größer als im Moment.

Unsere Bundesregierung will uns weismachen, dass die bösen Russen die Krim annektiert hätten. Ist dem auch so? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht.

Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Die Hilfestellung Russlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und somit kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

Bei diesen Aussagen berufe ich mich auf den Staatsrechtler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider und auf Prof. Dr. Reinhard Merkel, der an der Uni Hamburg Dozent für Strafrecht und Rechtsphilosophie ist.

Was ist Ende Februar auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew wirklich passiert? Ein abgehörtes Telefonat zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet wirft neue Fragen auf: Am 26. Februar sprechen die beiden über die ukrainische Ärztin Olga Bogomolets. Sie hat Menschen untersucht, die Opfer von Schüssen geworden waren. Laut Paet habe sie gesagt, die Verletzungen der Opfer beider Seiten trügen dieselbe Handschrift.

Bogomolets habe berichtet, Anhänger Janukowitschs und Anhänger der Opposition seien mit denselben Kugeln getötet worden, sagte Paets in dem im Internet veröffentlichtenTelefonat. Die neue Regierung wolle die Vorfälle nicht untersuchen lassen – das sei verstörend und nähre den Verdacht, dass die Scharfschützen nicht von Janukowitsch beauftragt worden seien, sondern von Mitgliedern der neuen Regierung.

Die USA haben rund 5 Milliarden $ in die Destabilisierung der Ukraine investiert.
Diese Summe wurde von der US-Diplomatin Victoria Nuland zugegeben. Geld für einen Staatsstreich.

Hinter den Marionetten, dem Boxer Klitschko aus Deutschland und dem Banker Jazenjuk aus Kiew, stecken die USA. Auch das geht aus einem gehackten Telefonat mit Nuland und dem US-Botschafter in der Ukraine, Jeffrey Payette, hervor. Bevor Nuland auf dem Maidan die gekauften Putschisten zu mehr „Engagement“ aufforderte, sprach sie bei einem Pressetreffen in den USA über die Zukunft der Ukraine. Das Treffen selber wurde von den beiden großen Menschenrechtsorganisationen ExxonMobile und Chevron gesponsert. Vitali Klischko, so ergab sein von Anonymus-Ukraine gehackter E-Mail-Account, wünschte sich eine Eskalation der Lage, als Janukowitsch noch im Amt war. Die nötigen Freunde konnte er dazu in Litauen finden. Er hat internationale Verbindungen und seine Partei wird unter anderem von der CDU und diversen US-Partnern finanziert, die als langer Arm der CIA gelten.

Nach dem Putsch gegen Kiew führte eine Abstimmung zu einer Übergangsregierung in der Ukraine. Die dabei notwendige Mehrheit von 75% kam nicht zustande. Obwohl nach der ukrainischen Verfassung, Kiews Übergangsregierung also illegal ist, wurde sie von der USA und der EU anerkannt. Sofort! Nur Gregor Gysi hat diese verlogene Haltung öffentlich angesprochen. Aktuell wird die Ukraine von einer Regierung unter Jazenjuk geführt. Jazenjuk selber wird über seine private Organisation „Open Ukraine“ direkt von der NATO unterstützt.

Die Menschen, mit denen Jazenjuk aktuell in Kiew die Regierung spielt, sind lupenreine Faschisten. Die Swoboda-Partei. Diese Menschen haben sieben Ministerposten inne und geben als Losung aus, sich die Gewehre zu schnappen um Russen, Deutsche und Juden umzubringen. Berlin und Washington stört das nicht. Uns schon.

Die Ex-Regierungschefin und Spitzenkandidatin für die Präsidentschaftswahlen Julia Timoschenko pöbelt indessen: „Ich würde all meine Beziehungen geltend machen, und die ganze Welt erheben lassen, damit von Russland nur ausgebrannter Boden übrig bleibt.“ Sie sei bereit, „eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen … um diese Hunde samt ihres Anführers kalt zu machen.“

Irgendeiner ist es immer, der zum Schluss als der Kriegstreiber dasteht, meistens der Verlierer. Es lohnt sich daher, genau hinzuschauen, wer jetzt die Entwicklung der Gewalt in der Ukraine begünstigt und wer nicht. In einer Pressekonferenz wandte sich der gestürzte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch an die ukrainische Bevölkerung. Darin erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, deren Geheimdienst CIA offenbar Anleitungen zur Eskalation der Lage gegeben hat. Janukowitsch ruft die Ukrainer dazu auf, sich nicht zu einem Bürgerkrieg aufhetzen zu lassen.

Für die USA ist die Sache recht einfach: Sie bezeichnen die militärische Offensive der Putsch-Regierung in Kiew als „ausgewogen“. Regierungssprecher Jay Carney erklärte im Weißen Haus: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Regierung in Kiew Schritte zur Senkung der Spannungen im Osten des Landes unternimmt.“ Carney und seine Befehlshaber machen die „prorussische Volkswehr“ für die eskalierte Gewalt in mehreren Städten der Ukraine verantwortlich, sehen aber andererseits in der jüngsten Entwicklung nicht die Gefahr eines Bürgerkrieges. „Diese Krise ist an und für sich leicht zu lösen, wenn Russland Verhandlungen akzeptieren, seine Streitkräfte (von der ukrainischen Grenze) zurückziehen und die Unterstützung für prorussische Aktivisten einstellen würde“, erklärte Carney. Die USA, so fuhr er fort, würden sich auf die Erweisung ökonomischer Hilfe für die Ukraine konzentrieren.

Genau das aber ist nicht so glaubhaft, wie es die USA gerne hätten. Aus den Reihen der Volksarmee wurden Stimmen laut, wonach es unter den Angreifern auf Seiten der Regierungstruppen auch Blackwater-Söldner gegeben habe. Das würde nicht nur die vereinfachende Stellungnahme des Weißen Hauses, sondern zum Teil auch den Besuch des CIA-Chefs Brennan in Kiew erklären. Und die USA wären somit bereits Teilnehmer eben der bewaffneten Auseinandersetzungen, die sie gezielt verharmlosen.

Auch Polen ermuntert die Verantwortlichen in Kiew, militärisch gegen den Osten des Landes vorzugehen. Laut Außenminister Radoslaw Sikorski haben sie das Recht dazu. „Vom rechtlichen Standpunkt aus verfügt die Ukraine über das Monopol der Gewaltausübung,“ sagt er und meint damit eine Regierung, die durch Putsch, Verfassungsbruch und ausländische Hilfe an die Macht gekommen ist. “Die Ukraine hat eindeutig das Recht“, wiederholte Sikorski im selben Atemzug, „gegen die bewaffneten Menschen mit Gewalt vorzugehen.“

Demgegenüber hat Russlands Präsident Putin erklärt, der Einsatz der Streitkräfte durch Kiew zur Unterdrückung der Proteste im Süden und Osten des Landes sei unzulässig. Außenminister Lawrow hatte diese Entscheidung als eine äußerst gefährliche Entwicklung bezeichnet. „Diejenigen, die den Machthabern in Kiew zu solchem Vorgehen anspornen, müssen die gesamte Verantwortung dafür tragen.“

Wie sich die Situation in der Ostukraine weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.

Wir haben uns hier versammelt, weil die Medien, leider viel zu oft, nicht wahrheitsgemäß berichten. Was uns als Wahrheit suggeriert wird, ist oftmals nichts anderes, als prowestliche Meinungsmache. Die Marschrichtung geben Washington und Berlin vor. Es werden Fakten verdreht, oder verschwiegen. Es wird gefälschtes Bild- und Videomaterial verwendet. Außerdem ist die innere Pressefreiheit, in den Redaktionen, keinesfalls immer gewährleistet. Es ist nicht so, dass wenn der Redakteur oder der Reporter, der eine Sache recherchiert hat und etwas für richtig oder für falsch erkannt hat, dass das dann auch automatisch so gedruckt oder gesendet wird. Es kommt sehr häufig vor, dass nicht über die Wahrheit berichtet werden darf. Es wird gekürzt, verdreht und klein gemacht, wenn die Wahrheit nicht den Absichten, den Gesinnungen oder den politischen und wirtschaftlichen Interessen, der jeweiligen Vorgesetzten entspricht.

Der Axel Springer Verlag schreibt in seinen Grundsätzen, von der Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Russland oder Putin, sind dabei stets die Bösen. Neutrale Berichterstattung sieht wohl anders aus.

Wir sind heute hier, weil unsere Volksvertreter nicht mehr das Volk vertreten, sondern nur noch die Interessen von Wirtschaft und Finanzmafia. Korruption und Lobbyismus sind in unsere Parlamente eingezogen. Lohndumping und Leiharbeit sind die Folge. Unsere Politiker tun nichts dagegen – im Gegenteil. Sie sind Teil dieses Systems. Die Opposition steht hier – das sind wir!

Alle vier Jahre lässt man uns wählen. Wenn es doch nur richtige Wahlen wären. Man macht uns vor, dass es sie interessieren würde, welche Meinung wir haben. Wir dürfen lediglich aussuchen, welche Farbe der Zugführer die nächsten vier Jahre tragen soll, der einen Zug steuert, der sowieso nur in eine Richtung fährt – in Richtung „Neue Weltordnung“. Sie wollen uns einreden, dass es unsere Pflicht ist, unsere Stimme, alle vier Jahre, in eine Urne zu werfen. Wenn ihr das tut, dann gebt ihr eure Stimme ab. Ihr habt dann die nächsten vier Jahre nichts zu sagen und ihr legitimiert eine kleine Gruppe Elitärer, über euch zu herrschen, denen euer Wohlergehen schlicht und ergreifend egal ist.

Dem Deutschen Volke“ steht am Reichstag in Berlin, in Stein gemeißelt. „Der Deutschen Wirtschaft“ wäre wohl treffender. Hierzulande wird Politik für Großkonzerne und Besserverdienende gemacht. Der kleine Mann wird ausgequetscht. Er ist gefangen im Hamsterrad des Systems. Er geht fünf Tage die Woche arbeiten. Manche müssen sich noch einen Nebenjob suchen, vielleicht sogar zwei, um über die Runden zu kommen.

Einen Großteil seines Geldes reißt sich der Fiskus unter den Nagel, damit der Staat unter anderem Kriege finanzieren oder den EURO retten kann. Was dann noch übrig bleibt, soll der kleine Mann konsumieren. Konsum ist das Zauberwort in der Mär vom unendlichem Wirtschaftswachstum. Konsumiert, wird uns jeden Tag, in der Werbung, gesagt. Gebt euer Geld für Dinge aus, die ihr nicht wirklich braucht. Hauptsache der Wirtschaft geht es gut. Unserer Wirtschaft geht es sogar so gut, dass wir Exportweltmeister sind. Ich nenne das anders. Wir exportieren unsere Überschüsse unter anderem in die USA und bekommen dafür grünes, wertloses Papier, auf dem Dollar draufsteht. „In God we trust!“ ist darauf gedruckt. Ich persönlich glaube nicht, dass Gott uns aus dieser Lage befreien wird.

Wir mahnen an, dass die Ursache allen Übels, an unserem Finanzsystem, mit Zins und Zinseszins liegt. Allein diese Aussage, macht mich bei Kritikern und Gegnern dieser Bewegung, schon zum Antisemiten. Es wäre ein Paradebeispiel, für strukturellen Antisemitismus. Ich bin aber gewiss kein Antisemit und distanziere mich aufs Schärfste von jeglichem Extremismus – egal ob von Rechts oder von Links. Ich kritisiere das System als solches – nicht mehr und nicht weniger. Dieses Problem ist kein religiöses Problem, sondern vielmehr ein gesellschaftliches, was tabuisiert und totgeschwiegen wird. Wer sich dennoch damit auseinandersetzt, bekommt prompt die Nazikeule zu spüren.

Ich wünsche mir ein friedliches Zusammenleben, ausnahmslos aller Nationen.
Hautfarbe, sexuelle Neigung, Nationalität oder Religion spielen dabei keine Rolle.
Es sind ausnahmslos Menschen, um die es hier geht und die Probleme, die es zu lösen gilt, können wir nur zusammen bewältigen. Wir demonstrieren, weil dieses System, diesen Planeten aussaugt und es so nicht weiter gehen kann.

Nur sehr wenige Menschen, auch wenn sie ein Studium der Betriebs- oder Volkswirtschaft erfolgreich absolvierten, haben verstanden, was Geld ist, was es eigentlich sein sollte und wie es funktioniert. Für sie ist Geld einfach Geld, dass es verschiedene Arten von Geld gibt, die nicht alle gesetzliche Zahlungsmittel darstellen, ist ihnen noch immer unbekannt. Noch immer glauben sie, dass Banken, wenn sie einen Kredit vergeben, eigenes Geld oder das Geld eines oder mehrerer Sparer verleihen.

Dass dem nicht so ist, dass das zu verleihende Geld erst im Augenblick der Kreditvergabe aus dem Nichts entsteht und deshalb wertlos ist, dass die Bank also Geld verleiht das sie nicht hat und dafür auch noch Zins und Zinseszins verlangt, haben nur sehr wenige verstanden. Der Akt der Geldschöpfung und vor allem dessen fatale Auswirkung, bleibt für sie ein nicht zu beachtender, nicht zu hinterfragender, ein gewohnheitsmäßiger Vorgang.

Fiat-Money wird durch Bankkreditvergabe produziert, die nicht durch „echte Ersparnis“ gedeckt ist. Das Geldschaffen durch Kreditvergabe „ex nihilo“, die Geldchöpfung aus dem Nichts, macht das Fiat-Geld zum eklatanten Fremd- und Störfaktor im System freier Märkte – und führt zu schweren wirtschaftlichen und sozialen Schäden.

Die maßlose Gier einiger skrupelloser Menschen nach Reichtum und Macht ist nicht verantwortlich für die Missstände auf diesem Planeten, verantwortlich ist das Geldsystem, das die Befriedigung dieser Gier erlaubt.

Und plötzlich passiert da was. Das Volk erhebt sich und eine kleine Bewegung, die in Berlin ihren Ursprung findet, wird immer größer. Immer mehr Menschen, in immer mehr Städten, treffen sich jeden Montag um daran zu erinnern, was in unserer Gesellschaft falsch läuft. Die Botschaft ist ganz klar: Wer Krawall will, ist nicht willkommen, mit Frieden, Frieden bringen. Über zwanzig deutsche Städte machen mittlerweile mit und die Presse schweigt zuerst, um anschließend über die Montagsdemos zu hetzen.

Was man lesen kann, sind einzelne Kommentare, nicht etwa über die offiziellen Kanäle, sondern viel mehr über die „Szene“. Kommentare, die diese Bewegung in ein negatives Licht rücken wollen. So wird aus einer Friedensbewegung eine Faschisten-Demo. Die Redner dieser Mahnwachen, schnell Antisemiten. Die Teilnehmer, rechtsesoterische Verschwörungstheoretiker. „Der Freitag“ bezeichnete Ken Jebsen als einen Rattenfänger und demzufolge sind wohl wir alle, die heute hier stehen, die Ratten.

An sämtlichen öffentlichen Plätzen, an denen am vergangenen Montag, die Mahnwachen stattfanden, wurde den LIVE-Webcams der Saft abgedreht. Zensur pur – es ist ein Skandal! Die öffentlich rechtlichen, die das Volk zwangsfinanziert, ignorierten die Mahnwachen nicht nur, sie leugneten sie! Sie schalteten die Webcams ab, damit niemand sehen konnte, wie viele Menschen teilnahmen.

Haben die Herrschenden etwa Angst vor dem Stein, der ins Rollen gekommen ist und dem Potenzial, das eine Lawine entfesseln kann? Wenn die Medien sich weiter weigern (und das werden sie), über die Montagsdemonstrationen objektiv zu berichten, dann müssen wir das selbst in die Hand nehmen.

Was kann jeder einzelne tun? Geht zu den Montagsdemos in eurer Stadt und seid eure eigenen Berichterstatter! Macht Videos und Bilder und stellt diese ins Netz, solange uns dieses noch als freies Medium zur Verfügung steht! Erzählt euren Freunden, Verwanden und Bekannten von dieser Bewegung, bringt sie mit hierher und klärt sie auf! Öffnet ihnen die Augen, aber öffnet auch eure Augen! Informiert euch und informiert andere!

Wissen ist Macht! Nutzt diese Macht! Die Energie, die in jedem einzelnen von euch steckt, entfesselt sie! Vernetzt euch! Tauscht euch aus und diskutiert über das, was ihr euch erzählt. Lasst den Fernseher aus und sucht euch andere Möglichkeiten, an wichtige Informationen zu kommen. Das Internet ist voll mit Informationen. Aber seid auch kritisch und hinterfragt! Es ist bei weitem nicht alles wahr, was im Internet geschrieben steht. Wägt ab, was logisch erscheint und was keinen Sinn ergibt. Analysiert, was wem nutzt und was wem schadet.

Das Internet ist für keinen von uns Neuland! Es ist ein fantastisches Medium und in Zeiten der NATO-Propaganda und Zensur, der Schlüssel zum Ziel! Ohne das Internet stünde diese Bewegung nicht da, wo sie jetzt steht, auch wenn wir noch einen weiten Weg vor uns haben und noch lange nicht am Ziel sind. Man wird versuchen, euch zu diffamieren und ihr werdet auf Widerspruch treffen. Lasst euch nicht verunsichern, denn das ist ihr Ziel. Der größte Feind der Freiheit, ist der zufrieden gestellte Sklave des Systems. Sie sind Teil der Matrix, aus der wir zu entkommen versuchen.

Wir haben den ersten Schritt gemacht, in eine hoffentlich bessere Welt. Wir wollen Frieden und unser Weg führt uns in die richtige Richtung. Wir gehen nicht links und nicht rechts – wir gehen nach vorne. Zusammen, als Schwarm vereint, können wir es schaffen. Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg.

Und kaum war ich fertig, mit dem formulieren dieser Zeilen, da erwachten die Medien aus dem Tiefschlaf und eröffneten sofort das Feuer. Laut der TAZ sind wir eine neurechte Friedensbewegung. „Im Kampf gegen die Medien-Mafia – Im Internet und mit „Montagsdemos“ macht eine neue Bewegung mobil. Verbreitet werden rechte Phrasen und Verschwörungstheorien“, wie ein Praktikant von taz.de feststellt.

Lasst uns auseinander gehen, mit einem Zitat von Kurt Tucholsky „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Völkerrecht

Am 7. April 2014 erscheint in der FAZ ein Artikel von Prof. Dr. iur. Reinhard Merkel, in dem er schreibt, dass die Krim nicht von Russland annektiert wurde und weder das Referendum noch der Anschluss der Krim an Russland, gegen das Völkerrecht verstoßen würde.
Diese Auffassung vertritt auch der Staatsrechtler, Professor Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider, der durch seine Kritik an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, jedem bekannt sein sollte.
Heute am 18. April 2014 meldet die FAZ folgendes:
Annexion der Krim – Putin verstößt gegen russische Verfassung!
Die Annexion der Krim war nicht nur völkerrechtswidrig. Die Verstöße gegen das Gewaltverbot und das Annexionsverbot der UN-Charta stellen zugleich Verstöße gegen die Verfassung Russlands dar.
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Otto Luchterhandt, einem deutschen Rechtswissenschaftler.
Allem Anschein nach, sind sich selbst die Juristen nicht einig, was auf der Krim rechtens war und was nicht. Deswegen ist es von der FAZ, bzw. von den Medien unverantwortlich, Partei für etwas zu ergreifen, was juristisch nicht geklärt ist.
Es spaltet die Lager.
Oder ist gerade das gewollt?

Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/annexion-der-krim-putin-verstoesst-gegen-russische-verfassung-12899291.html


Ein Kommentar

Diffamierung und Desinformation der Medien – Lars Mährholz im Interview mit tagesschau.de

Wulf Rohwedder bittet bei Lars Mährholz um ein Interview für tagesschau.de. Nach der Hetze im Online-Artikel der TAZ möchte man nun meinen, dass die Tagesschau sich mit dem Thema „Montagsdemos“  objektiv und vielleicht etwas professioneller auseinandersetzt, aber weit gefehlt. Das Schema der Gräuelpropaganda bleibt das Gleiche und die Gleichschaltung in unserer Medienlandschaft ist bemerkenswert. Ob Anonymous, Verschwörungstheorien, Antisemitismus oder die angeblichen Kontakte zur NPD, alle Medien reagieren mit den selben Schlagwörtern auf die Montagsdemonstrationen. Seht euch selbst an, wie Lars die Fragen der Tagesschau beantwortet und was Wulf Rohwedder daraus gemacht hat.

Lars Mährholz

Lars Mährholz

Lieber Herr Mährholz, 
für einen Artikel über die Mahnwachen auf tagesschau.de hätte ich die folgenden Fragen an Sie: 

Lieber Herr Rohwedder,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen für die Chance bedanken, zu den Vorwürfen, mit denen ich mich als Initiator der Berliner Mahnwachen für den Frieden konfrontiert sehe, Stellung zu nehmen.

Sie verstehen sicherlich, dass mir als Nichtpolitiker und Parteiloser die rhetorische Gewandheit eines Menschen fehlt, der sich bereits seit Jahren auf der öffentlichen Bühne bewegt. Ich bin kein Redner, und ich beschäftige auch keinen Redenschreiber. Ich bin ein normaler Bürger, der auf die drohende Kriegsgefahr aufmerksam machen will. Ein Bürger, der glaubt, dass der Schulterschluss einer möglichst breiten Masse erforderlich ist, diese drohende Gefahr zu bannen. Ein Bürger, der aufklären will und sich auch selbst gern aufklären lässt, wenn er sich im Irrtum befindet. Ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Ein Hitzkopf, aber mit Reflektionspotenzial.
Kurz, ich bin der Typ von nebenan.

Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass die Mahnwachen für den Frieden einen solchen Zulauf bekommen würden. Sie können sich nicht vorstellen, was für ein Gefühl es ist, all die Menschen zu sehen, die unser gemeinsames Ziel zusammengeführt hat. Der Frieden. Denn darum geht es auf den Mahnwachen in der Hauptsache. Um den Frieden in Europa. In der Welt, Dieses gemeinsame Ziel eint uns. Und es kommen nicht nur Deutsche zu unseren Mahnwachen. Dort stehen sie Schulter an Schulter. Deutsche und Migranten. Christen, Juden, Muslime und Atheisten. Leute aus der Mittelschicht und Empfänger von Sozialleistungen. Sie versammeln sich. Sie reden miteinander. Sie lernen einander kennen.
Das ist Frieden im Kleinen.

Wie stehen sie zu der Facebook-Seite anonymous.kollektiv und den dort ausgerufenen „Guerilla-Krieg“ gegen die Deutschen Medien?

Weder meine Person, noch einer meiner Orgas noch die Mahnwachen für den Frieden stehen in irgendeiner Beziehung zu der Gruppe, die sich „Anonymous“ nennt. Es stimmt, dass auf dieser Facebook-Seite unsere Aktivitäten intensiv verfolgt, beworben und geradezu enthusiastisch kommentiert werden, was gelegentlich sogar darin gipfelt, dass Anonymous sich bezüglich der Teilnehmerzahlen nach oben „verschätzt“. Aber nichts davon geschieht auf meine Veranlassung oder die eines Mitorganisators hin. Es gibt keinerlei Absprachen zwischen uns. Darüber hinaus möchte ich mich an dieser Stelle ganz klar von solchen Aktivitäten dieser Gruppe wie den „Guerilla Krieg gegen die Deutschen Medien“ distanzieren. Dass wir im Zuge der Mahnwachen für den Frieden auch für eine freie Presse demonstrieren bedeutet nicht, dass wir den Medien feindlich gegenüber stehen, sondern nur, dass wir im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages umfassend, unparteiisch und propagandafrei informiert werden wollen.

Wie stehen Sie zu dem Video vom anonymous.kollektiv „Anonymous – Nachricht an die deutsche Bevölkerung“(https://www.youtube.com/watch?v=Hpk7W2yjRMU)?

Hierzu kann ich nur wiederholen, was ich bereits zu Ihrer ersten Frage schrieb. Es gibt keinerlei Verbindungen zu Anonymous. Wir teilen weder die Taktiken noch das Gedankengut. Und wir distanzieren uns auch vom Inhalt dieses Videos.

Auf der Mahnwache am 7. April in Berlin versuchte ein Zwischenrufer die Veranstaltung zu stören, indem er forderte, dass wir auch solche Fragen wie „Friedensvertrag“ und „PERSONALausweis“ thematisieren sollten. Ich machte diesem Herrn schon damals klar, dass dies nicht die Themen unserer Mahnwachen sind und auch niemals sein werden.

Welche Vorwürfe machen Sie den deutschen Medien?

Herr Rohwedder, es existiert ein Rundfunkstaatsvertrag, der die öffentlich-rechtlichen Medien dazu verpflichtet, ihre Zuschauer / Zuhörer / Leser unparteiisch zu informieren. Gerade was die Ereignisse in der Ukraine betrifft, sind sie derzeit weit davon entfernt. So weit, dass die Aussagen von Völkerrechtsexperten unterschlagen werden, wenn sie nicht in das Propagandaschema passen. Soweit, dass man in Bezug auf den Brief des Herrn Putin vom 10. April 2014, in dem es um die Erdgaslieferungen an die Ukraine geht, den Zuschauer / Zuhörer / Leser schlicht und einfach belügt. Um das festzustellen und nachzuweisen muss man nur den Originalbrief übersetzen, was auf Facebook geschehen ist. Von Medien, die wir alle über den Beitragsservice finanzieren, erwarten wir, dass sie sich ohne wenn und aber strikt an die Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrages halten.

Sie sagen, dass die FED hinter allen Kriegen der letzten 100 Jahre steht. Welche Personen machen sie konkret verantwortlich, welche Konsequenzen fordern Sie?

Es geht in unserer Kritik nicht um die Bank an sich, denn die tut eigentlich nur dass, was Banken nun einmal tun. Sie verleiht Geld gegen Zinsen. Uns geht es um den Federal Reserve Act. Dieses Gesetz wurde in den USA 1913 erlassen. Es legte die Macht über den US-Dollar in die Hände eines Privatbankiers und hatte die Gründung der Federal Reserve Bank zur Folge. Wenn also die USA mehr Geld brauchen dann müssen sie, dank dieses obskuren Gesetzes, dieses Geld von der FED in Form eines Kredits samt Zinsen leihen.

Da die Stabilität des Dollars stark davon abhängig ist, dass weltweit das Erdöl gegen diese Währung gehandelt wird, wurde diese Praxis bereits mehrfach militärisch durchgesetzt. Siehe z.B. Irak und Libyen. Und wenn sich die USA der in ihrer Verfassung festgeschriebenen Schuldenobergrenze nähern, muss ein Ausweg her. Für genau diesen Ausweg hat die Verfassung der Vereinigten Staaten mit Artikel 1, Abschnitt 8 ein Hintertürchen offen gelassen: “Der Kongreß hat das Recht: Steuern, Zölle, Abgaben und Akzisen aufzuerlegen und einzuziehen, um für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen, für die Landesverteidigung und das allgemeine Wohl der Vereinigten Staaten zu sorgen; alle Zölle, Abgaben und Akzisen sind aber für das gesamte Gebiet der Vereinigten Staaten einheitlich festzusetzen; auf Rechnung der Vereinigten Staaten Kredit aufzunehmen;…”
Das bedeutet nichts anderes, als dass die USA im Kriegsfall Schulden in unbegrenzter Höhe aufnehmen darf. Und bei wem? Der FED natürlich. Selbstverständlich mit Zinsen.

Um es ganz klar zu sagen: Es interessiert mich nicht, wem die Bank gehört oder wer im Vorstand sitzt. Auch ist es völlig ohne Belang, welcher Nationalität oder Religion diese Menschen angehören. Ich bin weder Antisemit noch Holocaustleugner. Im Gegenteil, ich halte Letzteres für das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Alles, was ich sagen will, ist folgendes: Diese Menschen verdienen am Krieg und am Tod von anderen Menschen. Und darauf machen wir aufmerksam.

Welche Rolle spielt die Familie Rothschild für Sie?

Gar keine. Wie ich schon sagte, es geht nicht um Personen, nicht um Institutionen, nicht um Religion.

Wie wählen sie die Medien aus, auf die Sie als Informationsquelle verweisen?

Ich versuche mich auf möglichst vielfältige Art zu informieren. Über das Internet nutze ich Wikipedia, das JFK National Archive und ähnliches. Ich lese. Ich rede mit anderen Menschen, hole mir von ihnen Buchtipps oder Links. Ich sehe mir thematisch passende Fernsehsendungen und Videos an. Ich bin kein Politiker, ich bin kein Wissenschaftler. Ich lerne jeden Tag dazu. Und ich bin froh darüber.

Danke sehr, dass ich Stellung nehmen durfte.
Liebe Grüße

Lars Mährholz

Für eine schnelle Beantwortung wäre ich Ihnen dankbar.
Viele Grüße 

Wulf Rohwedder 
tagesschau.de
Hugh-Greene-Weg 1

22529 Hamburg
Telefon +49 40/ 4156-4190
Fax +49 40/ 4156-7419

Ken Jebsen

Ken Jebsen

UND DAS MACHEN SIE DARAUS! :)

Mahnwachen mit fragwürdigem Hintergrund

Für den Frieden, gegen die Fed

Sie nennen sich die Friedensbewegung 2014: Seit einigen Wochen versammeln sich insbesondere in Berlin Tausende Menschen zu “Montagsdemonstrationen” und “Mahnwachen” für Frieden in Europa und auf der Welt. Wer für Kriege verantwortlich ist, dazu haben die Veranstalter sehr spezielle Vorstellungen: die US-Notenbank und ihre “Erfüllungsgehilfen”.

Von Wulf Rohwedder, tagesschau.de

Die Demonstrationen greifen neben dem Frieden weitere populäre Themen wie den Konflikt in der Ukraine, den Kampf gegen Gentechnik oder das Freihandelsabkommen mit der USA auf. Als offizieller Organisator gilt Lars Mährholz aus Berlin, der bisher politisch nicht in Erscheinung getreten ist. Nach eigenen Angaben hat er alle seine politischen Erkenntnisse in den letzten Wochen durch Selbststudium im Internet erlangt.

Seine Quintessenz lautet: Die “tödliche Politik der Federal Reserve Bank”, der Notenbank der USA, sei für alle Kriege der letzten hundert Jahre verantwortlich. Gebetsmühlenartig wiederholt er auf seinen diversen Webseiten sein Mantra: “IMMER wenn über die USA geredet wird denkt euch einfach die meinen die FED! Amerika bzw. das amerikanische Militär ist nur der Knüppel der FED!” (sic) Die Fed lasse ihre Interessen militärisch durch die USA durchsetzen und “verdiene am Krieg und am Tod von anderen Menschen”, zum Beispiel im Irak und Libyen, sagte Mährholz tagesschau.de.

Wirklich unpolitisch?

Immer wieder weisen Mährholz und seine Anhänger darauf hin, dass es sich um eine politisch nicht gebundene Bewegung handelt, die weder rechts noch links sei. Jeder solle sich seine eigene Meinung bilden. Die Empfehlungslinks auf seiner Internetseite gehen jedoch fast alle in bestimmte Richtungen: Neben der Pauschalverurteilung der Fed, die Mährholz als “private Bank” bezeichnet, sind dort unter anderem eine Parteinahme für Russland sowie gegen die USA und Europa, eine  pauschale Verdammung aller “Systemmedien” sowie die Leugnung der Existenz des deutschen Staates zu finden.

Zum Thema Ukraine-Konflikt wird meist unreflektiert die Meinung der russischen Staatsmedien wiedergegeben. Im Gegenzug senden diese wohlwollende Beiträge über Mährholz‘ Friedensbewegung. Zeitweise verlinkte Mährholz auf ein Video von Karl Richter, einem Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion. Darin wirft Richter Deutschland, der EU und den USA vor, aktiv mit “faschistischen Mörderbanden” in der Ukraine zu kooperieren. Inzwischen ist dieser Verweis verschwunden. In einer Video-Stellungnahme auf YouTube distanziert sich Mährholz jedoch ausdrücklich nicht von den Inhalten von Richters Rede.

Steile Thesen bei den Mahnwachen

Auch die Auswahl der Redner auf den “Montagsdemonstrationen” ist, vorsichtig gesagt, sehr speziell: So trat der vom RBB wegen antisemitischer Äußerungen gefeuerte Moderator Ken Jebsen dort auf, weiter der Unternehmer Andreas Popp, der eine “Kommissarische Reichsregierung” für Deutschland fordert. Andere Redner auf den Veranstaltungen verbreiteten die einschlägigen Verschwörungstheorien wie die Vergiftung der Bevölkerung durch “Chemtrails” und die Unterdrückung unerschöpflicher Energiequellen.

Andere Gruppen distanzieren sich deshalb inzwischen ausdrücklich von den Mahnwachen, so auch die Deutsche Friedensgesellschaft, die die traditionellen Ostermärsche veranstaltet, sowie Organisatoren der Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV. Mährholz, der sich gegenübertagesschau.de als “Hitzkopf, aber mit Reflektionspotenzial” bezeichnet, sind solche Verschwörungstheorien offenbar zum Teil selbst unangenehm: Entsprechende Wortmeldungen habe er auf der Berliner Mahnwache unterbunden, sagte er.

Friedensfreunde als Guerillakrieger

Inzwischen gibt es im Internet mehrere Kampagnen, die deutsche Medien dazu bringen sollen, über die Mahnwachen zu berichten. So wurde auf der Facebook-Seite anonymus.kollektiv, die sich massiv für die Montagsmahnwachen einsetzt, zum “digitalen Guerillakrieg” auf den Facebook-Seiten deutscher Sender, Zeitungen und Magazine aufgerufen. Andere Anonymous-Gruppen distanzieren sich von dieser Seite, die seit Anfang des Jahres nationalistische, homophobe, antifeministische und antisemitische Propaganda verbreitet – diese sei von interessierten Kreisen gekapert worden, heißt es. Nachprüfen lässt sich das jedoch nicht.

Tatsächlich wurden die Foren und Facebook-Seiten von ARD, Tagesschau und anderen Medien über Stunden mit Beleidigungen, Vorwürfen und Pamphleten bombardiert. Pauschal wurde ihnen Lüge, Manipulation, Zensur und Kriegshetze, vorgeworfen – eine inhaltliche Auseinandersetzung war so kaum noch möglich.

Distanz zu “anonymous.kollektiv”

Mährholz erklärt gegenüber tagesschau.de ausdrücklich, nicht in Verbindung mit der Gruppe zu stehen: “Es gibt keinerlei Absprachen zwischen uns. Darüber hinaus möchte ich mich an dieser Stelle ganz klar von solchen Aktivitäten dieser Gruppe wie den ‘Guerilla-Krieg gegen die deutschen Medien’ distanzieren”.

Die Medienkritik der Seite teilt er jedoch zumindest zum Teil: Gerade was die Ereignisse in der Ukraine betrifft, seien die öffentlich-rechtlichen Medien weit von einer unparteiischen Information entfernt: “So weit, dass die Aussagen von Völkerrechtsexperten unterschlagen werden, wenn sie nicht in das Propagandaschema passen.” Warum ausgerechnet die russischen Staatsmedien, auf die er verweist, unvoreingenommen und neutral über den Konflikt berichten sollen, erklärt er nicht.

http://www.tagesschau.de/inland/mahnwachen100.html

UND DAS SAGT HEIDI

Lieber Herr Rohwedder,

mit großem Interesse habe ich gestern Abend Ihren Artikel über die „Mahnwachen für den Frieden“ gelesen, in dem Sie über den Initiator dieser Veranstaltung, Herrn Lars Mährholz, und über all die Menschen berichteten, die sich da jeden Montag am Brandenburger Tor zusammenfinden, um, so man Ihnen glauben darf, dort antisemitische Hetzparolen vom Stapel zu lassen und in ihrem großen gemeinsamen Topf eine eklige braune Suppe zu kochen.

Was können wir Deutschen doch froh sein, dass es so intelligente und verantwortungsbewusste Menschen wie Sie, lieber Herr Rohwedder gibt, die uns darüber aufklären, dass Massenproteste gegen die kurzsichtige und bündnishörige Politik unserer Regierung in Osteuropa und die Kriegshetze gegen Russland in den Medien grundsätzlich antisemitisch, neonazistisch und ganz allgemein höchst verwerflich sind.

Ich habe die Stellungnahme gelesen, welche Herr Mährholz Ihnen gegenüber abgab. Und ich habe den Artikel gelesen, welchen Sie daraus zusammenpropagiert haben – und glauben Sie mir bitte, ich erkenne Propaganda, wenn sie mir auf eine solch aufdringliche, meine Intelligenz aufs Gröbste beleidigende Weise serviert wird.

Nur zur Klarstellung, ich bin weder antisemitisch noch in irgendeiner anderen Weise neonazistisch angehaucht. Ich halte den Holocaust für das schlimmste Verbrechen, das jemals begangen wurde. Ich habe keinerlei Vorurteile, denn für mich sind alle Menschen unabhängig von ihrer Ethnie, Religion, Nationalität oder Gesellschaftsschicht gleich. Wir sind alle Menschen, wir teilen uns alle diesen Planeten. Und wir alle tragen eine Verantwortung füreinander, von welcher ich leider in der aktuellen Politik nichts mehr wiederfinde.
Ich bin eine normale Frau aus dem Volk. Eine dreifache Mutter und Großmutter eines wunderbaren vierjährigen Mädchens. Ich stehe in meiner politischen Überzeugung links der Mitte. Und ich distanziere mich klar und unmissverständlich von nazistischem oder radikalem Gedankengut. Und gerade weil das so ist, fühle ich mich durch Ihren Artikel persönlich diffamiert, verleumdet und beleidigt. Das, was Sie mit uns Teilnehmern und Sympathisanten der Mahnwachen für den Frieden tun, nennt man Mobbing. Und es erfüllt einen Straftatbestand.

Übrigens schließe ich mich Herrn Mährholz an und distanziere mich klar von dem „Guerilla-Krieg“, den Anonymous gegen die deutschen Medien ausgerufen hat. Allerdings hat Ihr Vergeltungsschlag in diesem Fall den Falschen getroffen. Aber so reagieren unsere Massenmedien ja in letzter Zeit ständig. Statt sich mit dem wirklich Schuldigen anzulegen, wird einfach eine ordentliche Portion polemischen Nebels verbreitet und dann auf denjenigen losgegangen, der einem gerade am missliebigsten erscheint. Mir persönlich kommt Ihr Vorgehen mit Hinblick auf die derzeitigen Geschehnisse in der Ukraine und die dazugehörige Berichterstattung in unseren Medien geradezu beängstigend bekannt vor.

Lieber Herr Rohwedder, es ist nicht mehr so einfach, die Menschen über TV-Geräte und Zeitungen oder Zeitschriften zu manipulieren. Wir sind inzwischen miteinander vernetzt. Und wir beziehen unsere Informationen nicht mehr nur über Sie und Ihre Kollegen. Wir beziehen unsere Informationen über Menschen vor Ort, über Nachrichtenagenturen aus aller Welt. Wir sind nicht länger in den Schranken des Nicht-Wissens gefangen. Und wir alle wissen, dass propagandistisch gefärbte Berichte gefährlich sind und dass man Auslassungen getrost mit Lügen gleichsetzen kann. Sie belügen uns, Herr Rohwedder. Und dafür lassen Sie sich auch noch von uns über den Beitragsservice bezahlen.

Nun will ich Sie selbstverständlich nicht nur mit meinen Anschuldigungen konfrontieren, sondern ich möchte diese auch gern belegen. Darauf, wie Sie die Tatsachen und Fakten in Bezug auf Herrn Mährholz verdreht haben, brauche ich an dieser Stelle nicht näher einzugehen. Im Internet kursieren mittlerweile mehrere Posts, in denen der Inhalt des Mail-Interviews, welches er Ihnen gewährte, inklusive seiner Stellungnahme zu den Anschuldigungen, und Ihre Berichterstattung dazu einander gegenübergestellt werden.
Deshalb greife ich hier einen Punkt heraus, auf den Sie wohlweislich in Ihrem Artikel nicht eingegangen sind. Den Brief von Herrn Putin an die achtzehn Regierungsoberhäupter in Europa.

In den Mainstream-Medien, zu denen auch tagesschau.de gehört, wird dieser Brief einhellig als Drohung des Staatsoberhauptes der Russischen Föderation bezeichnet, die Erdgaslieferungen an die europäischen Länder einzustellen. Damit schüren Sie die Ängste der Bevölkerung und machen Stimmung gegen Russland. Zweiter positiver Nebeneffekt ist, dass man damit das Fracking in Deutschland als alternativlos hinstellt, was sich deshalb wieder positiv auf die Durchsetzung solcher Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA auswirkt.

In diesem Zusammenhang: Haben Sie die deutsche Bevölkerung eigentlich schon darüber informiert, dass man am 12. März diesen Jahres, also im Windschatten der Krim-Krise, einem kanadischen Unternehmen bereits den Persilschein fürs Fracking in Mecklenburg-Vorpommern ausgestellt hat? Nein? Wann gedenken Sie das tun zu wollen?

Aber zurück zu dem Brief des Herrn Putin. Aus irgendeinem Grund, über den ich hier natürlich überhaupt nicht spekulieren möchte, war es mir nicht möglich, auf einem unserer Nachrichtenportale eine deutsche Übersetzung des Briefes zu finden. Halt, das stimmt so nicht. Es war mir überhaupt nicht möglich, den Brief zu finden. Weder in deutsch, noch in russisch, englisch oder in einer anderen Sprache. Merkwürdig, nicht wahr? Aber zum Glück gibt es ja das Internet. Ich bat über Facebook um Hilfe. Und ich erhielt von einem in Russland arbeitenden Amerikaner? Engländer? einen Link zum Originalbrief auf der Website des Kremls. DAS nennt man internationale Zusammenarbeit im Dienste der Wahrheit.

Inzwischen wurde dieser Brief auch ins Deutsche übersetzt und im Internet verbreitet. Und was soll ich Ihnen sagen, lieber Herr Rohwedder? Keine Drohung bezüglich der Einstellung der Gaslieferungen! Nicht einmal der Ukraine wird der Hahn zugedreht! Gazprom verlangt lediglich, dass ZUKÜNFTIGE Lieferungen im Voraus bezahlt werden. Das ist eine Praxis, welche unsere eigenen Versorgungsunternehmen nicht einmal in Betracht ziehen würden!

Also warum wird dieser Brief so verzerrt in den Medien? Warum wird unsere Bevölkerung bewusst angelogen? Warum hat keines der achtzehn angeschriebenen Staatsoberhäupter diesen Brief des russischen Präsidenten beantwortet? Warum kam die Antwort aus den USA und war unterfüttert mit weiteren Sanktionsdrohungen?

Lieber Herr Rohwedder, ich werde Sie jetzt nicht in die unangenehme Lage bringen, auf diese Fragen eine ernsthafte Antwort (er)finden zu müssen. Da ich im Besitz eines funktionstüchtigen Gehirns bin, bin ich auf Ihren Input diesbezüglich auch nicht angewiesen, dem Himmel sei Dank. Und – auch wenn das für Sie und Ihre lieben Kollegen vermutlich sehr frustrierend sein mag – es erwachen immer mehr Menschen aus dem medienindizierten TV-Koma. Sie vernetzen sich. Sie organisieren sich. Sie gehen für ihre Interessen auf die Straße. Denn wenn sie sich nicht länger darauf verlassen können, dass ihre Regierungen die Dinge für sie in Ordnung bringen und in Ordnung halten, dann müssen sie es eben selbst tun.
Das ist es, was derzeit in Deutschland passiert. Das ist es, was derzeit in Europa passiert, auch wenn Sie und Ihre Kollegen sich noch so sehr bemühen, uns die Demonstrationen in den anderen Ländern vorzuenthalten und auch die Kundgebungen in Deutschland nicht zur Kenntnis zu nehmen. Die Demonstranten als Antisemiten zu beschimpfen und in die rechte Ecke zu drängen wird daran nichts ändern.

PS: Ich gratuliere Ihnen zu dem polemischen Meisterstück, in dem Sie in Ihrem Artikel darauf hinweisen, dass Herr Mährholz die Federal Reserve Bank eine „private Bank“ nennt. Nicht nur, dass es Ihnen gelungen ist, seine Stellungnahme, dass die Kritik sich gegen den Federal Reserve Act richtet, nicht zur Kenntnis zu nehmen, Sie haben es darüber hinaus tatsächlich geschafft anzudeuten, dass die FED ebendies nicht wäre. Bravo! Und das, ohne das Gegenteil zu behaupten und sich deshalb der Lüge bezichtigen lassen zu müssen. Ich bin beeindruckt!

PPS: An einen Mann Ihres Bildungsstandes ist dieser Hinweis sicherlich verschwendet, aber eines fiel mir bei der Lektüre Ihres E-Mail-Verkehrs mit Herrn Mährholz auf, das ich hier unbedingt noch anbringen muss: Auch nach der deutschen Rechtschreibreform wird die Anrede im schriftlichen Briefverkehr noch immer groß geschrieben.

Und damit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Heidi Langer

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Wo bleiben die Medien, wenn das Volk sich erhebt und für den Frieden, auf die Straße geht?

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An sämtlichen öffentlichen Plätzen, an denen gestern die Mahnwachen stattfanden, wurde den LIVE-Webcams der Saft abgedreht.
Haben die Herrschenden etwa Angst vor dem Stein, der ins Rollen gekommen ist und dem Potenzial, das eine Lawine entfesseln kann?
Wenn die Medien sich weiter weigern, über die Montagsdemos zu berichten, dann müssen wir das selbst in die Hand nehmen.
Geht zu den Montagsdemos in eurer Stadt und seid eure eigenen Berichterstatter! Macht Videos und Bilder und stellt diese ins Netz, solange uns dieses noch als freies Medium zur Verfügung steht! Erzählt euren Freunden, Verwanden und Bekannten von dieser Bewegung und klärt sie auf! Öffnet ihnen die Augen, öffnet eure Augen! Informiert euch und informiert andere!

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Wissen ist Macht! Nutzt diese Macht! Diese Energie, die in jedem einzelnen von euch steckt!

Entfesselt sie! Vernetzt euch! Tauscht euch aus und diskutiert über das, was ihr euch erzählt. Lasst den Fernseher aus und sucht euch andere Möglichkeiten, an wichtige Informationen zu kommen. Das Internet ist voll mit Informationen. Aber seid auch kritisch und hinterfragt! Es ist bei weitem nicht alles wahr, was im Internet steht. Wägt ab, was logisch erscheint und was keinen Sinn ergibt. Analysiert, wem was nutzt und wem nicht.

Das Internet ist für keinen von uns Neuland! Es ist ein fantastisches Medium und in Zeiten der NATO-Propaganda und Zensur, der Schlüssel zum Ziel! Ohne das Internet stünde diese Bewegung nicht da, wo sie jetzt steht, auch wenn wir noch einen weiten Weg vor uns haben und noch lange nicht am Ziel sind. Man wird versuchen, euch zu diffamieren und ihr werdet auf Widerspruch treffen. Der größte Feind der Freiheit, ist der zufrieden gestellte Sklave des Systems. Sie sind Teil der Matrix, aus der wir zu entkommen versuchen.

Wir haben den ersten Schritt gemacht, in eine hoffentlich bessere Welt. Wir wollen Frieden und unser Weg führt uns in die richtige Richtung. Wir gehen nichts links und nicht rechts – wir gehen nach vorne. Zusammen. Als Schwarm vereint, können wir es schaffen.

 

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Antisemiten und Holocaust-Leugner – Die Mahnwachen für den Frieden, stehen unter Beschuss

Ausgerechnet eine Friedensorganisation, will jetzt erkannt haben, dass sich hinter der berechtigten Kritik, an unserem Geldsystem und der Federal Reserve Bank, braunes Gedankengut verbirgt.

Zitat: „Wer allerdings die Stereotypen politischer Sprachbilder kennt, weiß, dass mit solchen Sprachbildern nicht selten das gemeint ist, was die Nazis mit „jüdischem Finanzkapital“ als Ursache allen Übels in der Welt bezeichneten.“ Zitat-Ende.

Um hier eins klar zu stellen:
Wir demonstrieren, weil wir uns Frieden wünschen.
Wir demonstrieren, weil die Ursache allen Übels, unser Finanzsystem, mit Zins und Zinseszins ist.
Wir demonstrieren, weil die Medien, leider viel zu oft, nicht mehr wahrheitsgemäß berichten.
Wir demonstrieren, weil unsere Volksvertreter nicht mehr das Volk vertreten, sondern nur noch Wirtschaft und Finanzmafia.
Und wir demonstrieren, weil dieses System, diesen Planeten aussaugt und es so nicht weiter gehen kann.

Der Verfasser dieser Seite, wünscht sich ein friedliches Zusammenleben aller Nationen.
Hautfarbe, Rasse oder Religion spielen dabei keine Rolle.
Es sind ausnahmslos Menschen, um die es hier geht und die Probleme, die es zu lösen gilt, können wir nur zusammen bewältigen.

Lasst euch von solchen haltlosen Äußerungen nicht blenden und geht nächsten Montag wieder auf die Strasse!
Wir sind die Guten und nicht die Bösen und wir kämpfen für eine gute Sache!

 

http://lap-aachen.de/cms/index.php/aktuell/meldungen/165-antisemiten-und-holocaust-leugner-warnung-vor-rechtsesoterischer-friedensdemonstration

 

Montagsdemo in Saarbrücken

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Todesschüsse von Kiew: Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt

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Das WDR-Magazin MONITOR berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatanwaltschaft. 

Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen.

Nach Recherchen des WDR-Magazins MONITOR (Donnerstag, 21.45 Uhr, im Ersten) erscheint es unwahrscheinlich, dass die tödlichen Schüsse auf Demonstranten ausschließlich von Seiten des alten Regimes ausgingen. Generalstaatsanwaltschaft und Übergangsregierung hatten sich auf einer Pressekonferenz vor einer Woche dahingehend festgelegt. Zwölf Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Spezialeinheit „Berkut“ wurden festgenommen und als Hauptschuldige präsentiert. Ein hochrangiges Mitglied des Ermittlerteams der ukrainischen Regierung, der an den Untersuchungen beteiligt ist, zieht die Aussagen der Generalstaatsanwaltschaft in Zweifel. Der Ermittler, der anonym bleiben will, berichtet MONITOR: „Meine Untersuchungsergebnisse stimmen nicht mit dem überein, was die Staatsanwaltschaft in der Pressekonferenz erklärt hat MONITOR.“ liegt zudem ein Mitschnitt des Funkverkehrs von Scharfschützen vor, die dem Lager von Ex-Präsident Janukowitsch zuzurechnen sind und am Vormittag des 20. Februar offenbar auf verschiedenen Dächern im Zentrum von Kiew stationiert waren. Dieses Gespräch wurde von einem ukrainischen Amateurfunker mitgeschnitten, den MONITOR getroffen hat. Darauf ist zu hören, wie ein Scharfschütze seine Kollegen über Funk fragt: „Wer hat da geschossen? Unsere Leute schießen nicht auf Unbewaffnete.“ Kurze Zeit später sagt ein anderer: „Den hat jemand erschossen. Aber nicht wir.“ Und dann: „Gibt es da noch mehr Scharfschützen? Und wer sind die?“ Auf Videos ist außerdem zu erkennen, dass die Oppositionellen auf der Institutska-Straße nicht nur aus Richtung der Regierungsgebäude beschossen wurden, sondern auch vom Hotel „Ukraina“, das in ihrem Rücken lag. Im Interview mit MONITOR bestätigt das ein Augenzeuge, der sich am betreffenden Tag zwischen dem Hotel und den Regierungsgebäuden aufgehalten hatte und auf mehreren Videos auszumachen ist: „Wir wurden von vorn beschossen und auch von hinten, etwa aus der achten oder neunten Etage des Hotel ‚Ukraina‘. Das waren auf jeden Fall Profis.“

Das Hotel, in dem auch zahlreiche Medienvertreter untergebracht waren, befand sich an jenem Tag fest in der Hand der Opposition. Am Morgen des 20. Februar hatte sie Einlasskontrollen eingeführt, in das Hotel kam nur noch, wer einen Zimmerschlüssel hatte oder sich ausweisen konnte.
Auch die Anwälte von Angehörigen und Verwundeten erheben schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft. Die bisherigen Ergebnisse der Ermittlungen würden ihnen fast komplett vorenthalten: „Wir haben nicht gesagt bekommen, welcher Typ Waffen verwendet wurde, wir bekommen keinen Zugang zu den Gutachten, wir bekommen die Einsatzpläne nicht. Die anderen Ermittlungsdokumente haben wir auch nicht. Wir können gar nicht sagen, was aus Sicht der Staatsanwaltschaft eigentlich passiert ist.“ Einer der Anwälte vergleicht das sogar mit den Zuständen in der Sowjetunion und unter Janukowitsch: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht richtig. Die decken ihre Leute, die sind parteiisch, so wie früher.“
Der 20. Februar war der blutigste Tag der Unruhen rund um den Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Nach offiziellen Angaben starben in allein an diesem Tag auf der Institutska-Straße mehr als 30 Menschen.


Ein sehr gut recherchierter Bericht, von Stephan Stuchlik, Olga Sviridenko und Philipp Jahn.

 

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0410/maidan.php5

 

Montagsdemo in Saarbrücken


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Montagsdemo/Mahnwache für Frieden auf der Welt und eine ehrlichere Presse in Saarbrücken

Aller Anfang ist schwer, doch nun ist er gemacht und die Karre kommt ins Rollen. Gestern Abend fand in Saarbrücken eine weitere Montagsdemonstration, bzw. Mahnwache für Frieden auf der Welt und eine ehrliche Berichterstattung in den Medien, statt.

Knapp fünfzig Menschen haben sich vor der Europa-Galerie eingefunden und für den Frieden demonstriert. Für Saarbrücken ist das gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass es bei der ersten Montagsdemo in Berlin, gerade mal ca. 100 Personen waren. Die Saarländer folgten dabei dem Beispiel Berlins, sowie vielen weiteren deutschen Großstädten. Von Norden nach Süden, ob Hamburg, Bremen, Duisburg, Frankfurt, oder München – die teilnehmenden Städte und auch die Anzahl der Demonstranten, werden wöchentlich mehr.

Es gab eine Rede und mehrere Live-Kommentare. Außerdem liefen über Lautsprecher verschiedene Redebeiträge von Ken Jebsen und Dirk Müller, die für etwas Aufklärung bei den vorbei eilenden sorgen sollten. Die jedem bekannte Rede, aus Charlie Chaplins „Der letzte Diktator“, bereitete dabei allen Gänsehaut. Das Ganze ist mit Sicherheit noch ausbaufähig und am Programm muss und wird sicherlich noch gefeilt werden.

Aktivist ist, wer aktiv ist und eure Hilfe ist dabei gefragt.

Bitte erzählt euren Freunden und euren Familien von dieser Demonstration und kommt selbst nächsten Montag vorbei und helft dabei, diese Veranstaltung publik zu machen!

Der nächste Termin steht schon: Montag, 14. April 2014, 19:00 Uhr wieder vor der Europa-Galerie


Montagsdemo in Saarbrücken
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